Den eigenen Körper lieben – wie geht das ?

Den eigenen Körper lieben – wie geht das ?

Vielleicht kennst du das auch, du fühlst dich in deinem Körper nicht so richtig wohl? Du kannst deinen eigenen Körper nicht lieben und das belastet dich?

  • Du meinst du wärst du dick (oder zu dünn), deine Oberschenkel sind zu dellig, die Waden zu dick, dein Bauch zu schwabbelig, der Busen hängt, du hast Dehnungsstreifen am Bauch und Speckröllchen in der Taille?
  • Oder – wenn du ein Mann bist – denkst du vielleicht deine Arme sind nicht muskulös genug, die Schultern nicht breit genug oder du brauchst volleres Haar?
  • Du fühlst dich nicht schön und meinst du musst daran etwas ändern?
  • Du meinst du musst die nächste Diät machen oder gar eine Schönheits-Op?
  • Und du glaubst dann wird dein Leben besser?
  • Oder du glaubst du wirst nur dann geliebt, wenn du ein bestimmtes Gewicht/Aussehen hast?
  • Du vergleichst dich ständig mit anderen oder du schämst dich in Badekleidung am Strand?
  • Oder es hat sich so manches Kilo auf deine Hüften geschlichen und du magst dich nicht mehr so wie du bist?

Wir bekommen heute jeden Tag durch unser Umfeld und die Werbung in den Medien vorgegaukelt, dass wir etwas ganz Bestimmtes brauchen um schöner, besser und liebenswerter zu sein.

Von dem heute gängigen Schönheitsideal mit seinem Schlankheits- und Jugendwahn leben milliardenschwere Abnehm- und Fitnessindustrien.

Brauchen wir neue Schönheitsideale ?

In fast jeder Frauenzeitschrift finden wir Tipps und Diäten, die uns zum perfekten Body verhelfen sollen. Da ist es nicht so einfach sich schön zu finden, wenn man keine Model-Maße hat. Und dabei vergessen wir oft, dass die schönen Model-Bilder alle retuschiert oder KI-Bilder sind. Und dass die meisten Frauen (und viele Männer), selbst wenn sie „Traum-Maße“ haben, nicht mit ihrem Körper zufrieden sind.

Und dass ein Traumkörper nicht automatisch bedeutet, glücklich zu sein und ein perfektes Leben zu haben. Denn glücklich sein kannst du zu jeder Zeit und mit jedem Körper.

Schließe Frieden mit dir und deinem Körper

Versteh mich nicht falsch, ich möchte dich nicht animieren hemmungslos zu essen oder dich und deinen Körper völlig zu vernachlässigen. Darum geht es hier nicht. Es geht mir darum, Frieden mit deinem Körper zu schließen, auch wenn du vielleicht nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprichst.

Es ist nicht das Aussehen, dass dich anziehend macht, sondern dein Wesen, deine Ausstrahlung. Du fragst dich vielleicht: wie bekomme ich mehr Ausstrahlung?

Wenn du dich so richtig wohl und zufrieden fühlst in deinem Körper kommt die Ausstrahlung von ganz alleine. Vielleicht denkst du jetzt: wie soll ich mich wohlfühlen, wenn ich doch 10 (20, oder 30 oder mehr) Kilo zu viel habe? Oder wenn ich viel zu dünn bin? Oder eine krumme Nase habe? Oder was auch immer …

Was macht dich als Mensch aus ?

Denk dran, dass dein Aussehen überhaupt nichts über deinen Wert als Mensch aussagt. Überleg mal was dich als Mensch ausmacht. Was mögen deine Freunde besonders an Dir? Vielleicht kannst du besonders gut zuhören. Oder du bist der weltbeste Tröster, oder du bist jemand auf den man sich blind verlassen kann. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. So viele Eigenschaften machen dich aus und dabei ist es ganz egal wie du aussiehst.

Was du heute nicht an dir magst – zum Beispiel deine krumme Nase – findest du mit den Jahren vielleicht besonders charaktervoll an dir. Oder dein Partner/deine Partnerin liebt genau das besonders an dir.

Bedenke auch, dass du dich verändern kannst (und wirst) im Laufe deines Lebens. Sicherlich gibt es dafür auch (natürliche) Grenzen. Wenn du nur 1,60m groß bist wirst du nie ein 2 Meter Mann (oder Frau) werden. Aber vielleicht musst du das auch gar nicht, um glücklich zu sein…

Vielleicht kannst du mit deiner kleineren Körpergröße etwas anderes ganz besonders gut, was große Menschen nicht können – oder umgekehrt?

Genauso ist es, wenn dein Körper nicht so schlank ist. Wenn du dich nicht dafür bewertest wie du aussiehst lebst du mit einem runderen Körper genauso gut wie mit einem schlankeren (gesundheitliche Probleme aufgrund von Übergewicht mal ausgenommen).

Bewertung macht den Unterschied

Und sie macht dich unglücklich.

Achte mal darauf von wem die Bewertung kommt. Wirst du von jemand anderem negativ bewertet? Und wenn das so ist, kannst du demjenigen sagen er oder sie möge das bitte lassen, weil es dich traurig macht oder verletzt? Falle er/sie nicht darauf eingeht, wie kannst du darauf reagieren? Dich nicht mehr in seiner/ihrer Nähe aufhalten? Ihm/ihr kontra geben? Deutlich deine Grenzen aufzeigen? Ein Mensch der dich schätzt wird nicht so mit dir – oder über dich – reden.

Und wenn du es selber bist, der/die so über dich redet dann überlege bitte mal, woher die Bewertungen kommen. Hat dich als Kind irgendjemand abgewertet? Sind es die Stimmen von deinem Vater oder deiner Mutter, die du noch in deinem Kopf hast? Was sagen sie dir? Hör mal genau hin. Und wie kannst du sie abstellen? Auch wenn die Stimmen nur in deinen Gedanken sind, erlaube ihnen nicht, so mit dir zu reden. Sag ihnen laut und deutlich stopp. Und wiederhole das, so oft es nötig ist. Bis du es ganz verinnerlicht hast. Das ist nicht einfach, ich weiß. Und doch lohnt es sich da mal genauer hinzuschauen.

Ohne Bewertung lebt sich´s leichter

Den eigenen Körper lieben lernen hat ganz viel mit Selbstliebe zu tun. Unsere Seele, unser Geist und unser Körper sind in diesem Leben untrennbar miteinander verbunden. Wir sind unser Körper, wir bewohnen ihn, er ist unser irdisches zu Hause, unser Tempel. Er hilft uns, dieses Leben erlebbar zu machen und unsere Gefühle zu fühlen. Erst durch ihn und seine Erfahrungen kann unsere Seele wachsen.

Als Kind hatte ich eine ziemlich normale Einstellung zu meinem Körper. Ich war schnell satt, wenn ich was gegessen habe. Ich konnte überall schlafen, wenn ich müde war, auf dem Arm meiner Eltern oder auf dem Sofa, wenn wir irgendwo zu Besuch waren. Ich habe mich gerne draußen bewegt, bin auf Bäume geklettert und viel rumgerannt. Und ich habe nicht darüber nachgedacht wie ich aussehe sondern einfach gelebt.

Leider wurde ich so erzogen, den Teller leer zu essen, auch wenn ich schon satt war. Dazu kam, dass ich als Kind oft mit Süßigkeiten belohnt wurde, wenn ich etwas gut gemacht hatte. In der Pubertät kam der Druck dazu, einem bestimmten Gewicht zu entsprechen und Diät zu halten, wenn ich nach Weihnachten oder Ostern mal 1 – 2 Kilo mehr hatte. Das alles führte dazu, dass ich verlernt habe auf meinen Körper zu hören.

Für wen machst du das ?

Um den Ansprüchen anderer gerecht zu werden gewöhnte ich mir an weiterzuarbeiten, wenn ich müde war, mich weiter zu konzentrieren obwohl ich schon lange ohne Pause gearbeitet hatte, meinen Körper mit schlechter Nahrung zu füttern, weil ich keine Zeit zum Kochen hatte. Ich hatte zu wenig Bewegung, weil nicht genug Zeit im Alltag übrig blieb. Habe alles doppelt so schnell erledigt, um mein Pensum zu schaffen. Habe auch doppelt so schnell gegessen, weil es blieb ja keine Zeit… Habe nächtelang in meinem ersten Studium durchgearbeitet, um Haushalt und Kinder zu versorgen und daneben noch zu arbeiten…

Das alles hat Spuren hinterlassen und ich hatte meine normale Einstellung zu meinem Körper über viele Jahre verloren. Dazu kam eine Essstörung und eine Erkrankung, die sich Lipödem nennt. Das ist eine krankhafte Fettverteilungsstörung, die fast ausschließlich bei Frauen auftritt. Durch meine vielen Diäten drehte sich viele Jahre alles nur ums Essen, um Kalorien zählen und um mein Aussehen. Und ich hatte das Gefühl in diesen Jahren gar nicht richtg gelebt zu haben.

Kontakt zum eigenen Körper finden

Heute, viele Jahre später, habe ich wieder einen guten Kontakt zu meinem Körper. Ich kann mich selber spüren und mich so lieben wie ich bin. Ich habe sicherlich keine Modelmaße und will sie auch gar nicht haben. Ich bin gut so wie ich bin. Und du bist es auch.

Diese Einstellung habe ich durch meine therapeutischen Ausbildungen, viel Eigentherapie und dem unbändigen Willen, dieses Selbstliebe-Dilemma zu überwinden erlangt. Weil ich weiß wie du dich fühlst und wie schwer das ist da wieder raus zu kommen möchte ich meine Erfahrungen gerne an dich weitergeben.

Wenn du lernen willst, deinen Körper (wieder) zu lieben nimm Kontakt mit mir auf. Ich habe einige Angebote, die dir dabei helfen können:

 

  • Die von mir entwickelte Nana-Therapie, in der du eine Nana (frei nach Niki de Saint Phalle) oder einen Nano (die männliche Form davon) nach deinem Körperbild gestaltest
  • Einzeltherapie – Kunsttherapie
  • Mein Nana-Elfen-Coaching, bei dem ich dir nach einer Coaching-Session eine individuelle Coaching-Karte für dein Thema male
  • Eine handgemalte Coaching-Karte (ohne Coaching)
  • Meine Nana-Elfe Mirabella Tasse, die dich täglich daran erinnert wie schön du bist
  • Meine individuell für dich gestaltete Nana-Talisfrau mit Kette, die dich täglich an deine Vorzüge erinnert und dich als Talisfrau beschützt
  • Mein E-Book: 21 Tipps für mehr Selbstliebe und Körperakzeptanz (coming soon)
  • Meine Meditation: geführte Körperreise (coming soon)

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