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Die Frau der Nana´s, hochsensibel, kreativ-empathisch, unperfekt

Wenn ich mich mit 3 Worten beschreiben müsste würde ich sagen ich bin hochsensibel, kreativ-empathisch, unperfekt (ich weiß, es sind eigentlich 4 Worte…)

Hochsensibel

Hochsensibel bin ich schon von Kind an. Damals war noch nicht so bekannt was Hochsensibilität ist, erst seit wenigen Jahren spricht man von Hochsensibilität und was einen Menschen zu einem hochsensiblen Menschen macht.

Hochsensible spüren vieles viel intensiver als „normalsensible“ Menschen. Sie nehmen Gerüche, Farben, Atmosphären, Stimmungen, Schwingungen, Gefühle, Geräusche etc. viel intensiver wahr.

Viele Hochsensible fühlen sich durch die vielen intensiven Eindrücke überfordert – bis sie gelernt haben damit umzugehen.

Ich habe durch meine künstlerische Tätigkeit und meine kunsttherapeutischen Ausbildungen gelernt mit meiner Hochsensibilität umzugehen.

Für mich ist Hochsensibilität heute ein Geschenk.

Ich kann so vieles wahrnehmen, was anderen verborgen bleibt, habe einen großen inneren Reichtum an Ideen, die ich in meiner Kreativität ausleben kann und kann mein Gegenüber empathisch spüren.

Das kommt mir besonders beim therapeutischen Arbeiten zu Gute.

Kreativität und Portraitskizzen

Kreativität spielte in meinem Leben schon früh eine Rolle. Mit meinem feinen Sinn für Farben habe ich von Kind an gerne und viel gemalt und gebastelt. Zahlen und Buchstaben hatten in meiner Vorstellung Farben – heute weiß ich dass man das Synästhesie nennt.

Als Synästhetikerin kann ich oft hören, wenn ein Bild fertig ist, was ich gemalt habe. Es hat einen besonderen inneren Klang.

In der Schulzeit habe ich mit Portraitskizzen meiner Mitschüler mein Taschengeld aufgebessert. Auch heute noch verdiene ich mit Portraitmalerei Geld, auch wenn mein Schwerpunkt mehr in der therapeutischen Begleitung liegt…

In der Jugend habe ich detailreiche Darstellungen meiner Umgebung, Gesichter und Stimmungen gemalt, um für mich schwierige Situationen malerisch zu verarbeiten.

Das sehe ich heute als Vorstufe zur Kunsttherapie…

Unperfekt sein…

 

Unperfekt sein ist für mich eine Eigenschaft, die ich – je älter ich werde (und ich bin immerhin schon 3-fache Oma 🙂 – immer mehr an mir und meinen Mitmenschen schätze. Ich mag Menschen die Eigenarten haben, die Dinge erlebt haben, die nicht einfach zu verarbeiten sind und die sie geprägt und vielleicht auch gebeugt haben, ohne daran zu zerbrechen.

„Die Wunde ist der Ort, an dem das Licht in dich eintritt“ um es mit den Worten meines Lieblingsdichters Rumi zu sagen.

Viele meiner Klienten sehen das Licht noch nicht. Um dieses Licht zum scheinen zu bringen bin ich Therapeutin geworden. In meiner Arbeit als Therapeutin bin ich offen für alles, was meine Klienten mitbringen. Ich mag mein eigenes „unperfekt sein“ und meine Eigenarten.

Auch ich habe Dinge erlebt, die für mich nicht einfach zu verarbeiten waren. In meinem Licht sind dabei ganz viel SelbstAkzeptanz und SelbstLiebe enstanden.

Ich empfinde es heute als eine Wohltat, „So-Sein“ zu dürfen. Mit dem Leben mitzuschwingen, mit all seinen „Auf´s“ und „Ab´s“. Das fühlt sich für mich lebendig an. Doch das musste ich erst mal lernen…

“Die Wunde ist der Ort an dem das Licht in Dich eintritt” – Rumi

Mein spiritueller Weg

Geboren bin ich in Baden-Württemberg an einem Freitag, dem 14.. Im Alter von 6 Jahren wurde ich Rheinländerin : – ).

Ich habe als Kind schon über vieles nachgedacht und mich z.B. gewundert, was ich denn in diesem Körper mache, hatte ich doch noch eine vage Erinnerung daran, dass ich vorher woanders war.

Je tiefer ich in meine Selbsterfahrungen gegangen bin, desto mehr wurden mir vorgeburtliche Erinnerungen und Erfahrungen aus früheren Leben bewußt.

Ich bin mir heute sicher dass ich schon öfters gelebt habe, dass ich eine tiefe innere Weisheit in mir trage, die mich befähigt einen heilenden Beruf auszuüben.

Natur als Ressource

Ich liebte den großen Garten meiner Oma mit wunderschönen Blumen, Obstbäumen, Bienen, Gemüse und Kräutern.

Ein Selbstversorgergarten, der die ganze Familie ernährte. Ich war viel draussen und hatte einen natürlichen Bewegungsdrang.

Noch heute ist die Natur für mich ein Kraftort, wo ich meine Reserven wieder auftanken kann…

Den Menschen in seiner Tiefe sehen

Während des Nestbaus und Aufzucht zweier wunderbarer Mädchen habe ich meinen Wissensdurst mit dem Studium von Malerei, Kunstgeschichte und Grafikdesign gestillt.

Nebenbei habe ich als freischaffende Künstlerin im Auftrag vorwiegend Portraits gemalt. Menschen interessierten mich schon damals.

Nach dem Designstudium war ich viele Jahre freiberuflich als Designerin für kleine und große Firmen tätig, u.a. 11 Jahre für die Bayer AG.

Was ich als Designerin gelernt habe und heute noch in meiner therapeutischen Tätigkeit verwenden kann ist genau hinzusehen und konzeptionell zu denken.

Ich plane und realisiere Konzepte im Bereich der Gesundheitsprävention. Bodenständig und mit viel Know How.

Dazu kommt meine Fähigkeit innere Dinge zu sehen. Ich kann den Menschen in seiner Tiefe sehen, das kommt mir in meiner therapeutischen Arbeit zu gute.

Von der Malschule zur Kunsttherapie

Meine Liebe zur Malerei hat mich nie ganz losgelassen. Ich habe ich im Laufe der Jahre meine Bilder in vielen Ausstellungen gezeigt.

Bei meinen 7 Ausstellungen auf den Blumenschiffen der Landesgartenschau in Leverkusen 2005 wurde ich von vielen Besuchern nach Unterricht gefragt.

So kam meine eigene Malschule in Leverkusen zu mir. Dort habe ich einige Jahre Malerei, Zeichnen, etc. nach eigenen Konzepten unterrichtet.

Ich spürte oft dass meine „Schüler“ noch andere Anliegen hatten als nur zu malen. Ich wurde mehrfach nach therapeutischem Malen gefragt.

Unzufrieden mit meinem Designberuf, wo ich den ganzen Tag über am Rechner saß und kaum mit Menschen zu tun hatte, begann ich meine erste kunsttherapeutische Ausbildung.

Nun konnte ich im Altenheim mit Senioren arbeiten. Eine sehr erfüllende Tätigkeit, die ich mir als Designerin so nicht gegönnt hätte.

Eigenverantwortlich konnte ich eine wöchentlich stattfindende kunsttherapeutische „Malstunde“ gestalten und erleben, wie anregend und positiv Kunsttherapie auf die Bewohner wirkte.

Durch die Kunsttherapie bekam ihr Dasein wieder mehr Sinn. Diese Tätigkeit habe ich 4 Jahre lang mit Freude ausgeübt.

Daneben begann ich erste kunsttherapeutische Workshops mit verschiedenen Personengruppen zu leiten. Es hat mich einfach fasziniert und fasziniert mich heute noch, wie wirksam Kunsttherapie ist …

Wie ich als Therapeutin arbeite

Der Klient steht bei mir im Mittelpunkt. Zunächst klären wir durch ein Gespräch das Anliegen und eventuelle Vorerkrankungen.

Ich erkläre die Möglichkeiten im Rahmen einer kunsttherapeutischen Begleitung und wir stecken gemeinsam den Rahmen ab. Dann beginnt die Therapie.

Bei meiner therapeutischen Arbeit schwinge ich mich auf mein Gegenüber ein.

Wertschätzend, ohne zu BE-werten begleite ich meine Klienten einfühlsam und auf Augenhöhe. Alles darf sein was ist. Und es darf sich verändern. Bis es sich für dich stimmig anfühlt. Dabei ist mir ein ganzheitlicher Ansatz wichtig.

Für mich gehört bei einer therapeutischen Begleitung viel mehr dazu als nur das Auflösen von beispielsweise unliebsamen Verhaltensweisen oder die Behandlung einer psychischen Erkrankung. Ich arbeite ganzheitlich.

Das fängt an bei den eigenen Gedanken, der Umgebung, Ernährung, die gesamte Lebenssituation, Familie, Spiritualität, Körperbild usw…

Wie ich dazu kam, die “Nana Therapie” zu entwickeln

Ich habe eine Erkrankung, die sich Lipödem nennt. Das ist eine krankhafte Fettverteilungsstörung, die vor allem Frauen betrifft.

Bei dieser Erkrankung leiden Frauen darunter, dass sie vor allem an den Beinen unschöne Fettansammlungen haben, die durch eine Diät nicht weggehen.

Im Laufe der Jahre wird die Erkrankung – wenn sie nicht behandelt wird – immer schlimmer. Bis die Frauen einen Körper bekommen, mit dem sie sich kaum noch bewegen können.

Da bei mir die Krankheit jahrzehntelang von Ärzten nicht erkannt wurde, habe ich eine Diät nach der anderen gemacht. Dadurch entstanden starke Gewichtsschwankungen und ich rutschte in eine Essstörung. Dauerdiät hält wohl niemand lange durch.

Irgendwann habe ich verstanden, dass es das Thema Abnehmen nicht ist und dass es auch keine Krankheit ist, für die es scheinbar keine Heilung gibt.

Ich bin davon überzeugt dass jede Erkrankung ihre Ursache hat. Und dass es zu jeder körperlichen Erkrankung eine psychische Ebene gibt.

Mir ist aufgefallen, dass viele Frauen mit Lipödem eine Essstörung haben. Und dass eine Operation, die viele bei dieser Krankheit anstreben, nicht die Lösung dafür sein kann. Denn eine psychische Ursache lässt sich nicht wegoperieren…

Ursachensuche und Akzeptanz

Bei meiner eigenen Ursachensuche habe ich viele Fachbücher gelesen. Mich mit essgestörten Frauen ausgetauscht. Viele Ernährungsformen ausprobiert. Intuitiv essen gelernt. Methoden aus dem NLP gelernt. In einem 12 Schritte Programm gearbeitet…

Im Laufe der Jahre kam ich immer weiter weg von strengen Regeln und Verhaltensvorschriften hin zu meinem eigenen Weg.

Heute ist mir ein bestimmtes Gewicht gar nicht mehr so wichtig. Meine Essstörung habe ich überwunden.

Mir ist heute wichtig mich in meinem Körper wohl zu fühlen, beweglich zu sein, mich lebendig zu fühlen, das Leben zu genießen. Mich nicht so ernst zu nehmen, Leichtigkeit zu spüren, zu lachen, mich selbst zu lieben wie ich bin, mit all meinen Facetten, Fehlern und Macken.

Meine Werte zu leben, mich immer weiter zu entwickeln, meine Aufgabe gefunden zu haben und mein Wissen und meine Strategien an andere, die noch unter ihrem vermeintlich unperfekten Körper leiden oder einen Weg aus der Essstörung suchen, weitergeben zu können…

Meine ersten Nana´s entstanden

Bei Frauen einer Selbsthilfegruppe mit Lipödem fiel mir auf, dass viele Frauen unter dem Aussehen ihres Körpers litten und die Krankheit als solche nicht akzeptieren konnten.

Ich habe mir überlegt, wie es wohl wäre, wenn ich als Frau mit einem Lipödem eine runde Nana gestalte. Frauen mit Lipödem sehen ein bisschen so aus wie Nanas.

Ich habe mich gefragt: Was macht das mit mir als “runde” Frau, wenn ich eine Nana gestalte, nehme ich dann weiter zu weil ich mich mit dem „rund sein“ identifiziere?

Ich begann Nanas aus Draht und Pappmaché zu formen und stellte dabei fest, wie wohltuend das für mich war, aus einem vermeintlich „unperfekten“ Körper eine fröhliche Nana als Kunstobjekt zu formen.

Ich formte noch weitere Nanas und bei jeder Nana hat sich meine innere Einstellung zu meinem Körperbild weiter positiv verändert.

Zu dieser Zeit hatte ich schon eine kunsttherapeutische Ausbildung und ich kann heute sagen, dass mich die Beschäftigung mit den Nanas ein Stück weit geheilt hat.

So wurde die Idee geboren, mit anderen Frauen der Selbsthilfegruppe kunsttherapeutische „Nana-Workshops“ durchzuführen.

Ich wollte wissen, ob das bei anderen Frauen genauso positiv wirkt. Ich stellte fest, dass es auch den anderen Frauen sehr gut tat sich auf diese spielerische, künstlerische Art mit ihrem Körperbild zu beschäftigen.

Bei vielen Frauen hat sich dadurch nachhaltig etwas an ihrer Körperwahrnehmung und Krankheitsakzeptanz verbessert.

Von einer Teilnehmerin bekam ich danach die Rückmeldung sie konnte durch ihr verändertes Bewußtsein mit einer Ernährungsumstellung in einem Jahr mühelos 10 Kilo abnehmen. Davor hatte sie immer geglaubt das ginge bei dieser Erkrankung nicht.

In einem anderen Nana-Workshop mit Frauen, die an Adipositas litten, hat eine meiner Teilnehmerinnen durch ihre veränderte Körperwahrnehmung nach dem Workshop in einem Jahr 23 Kilo abgenommen.

Sie hatte plötzlich bei der Gestaltung ihres Körperbildes in Form einer Nana die Erkenntnis dass sie nicht verhungern muss. Das war aus irgend einem Grund ein unbewußter Glaubenssatz, der fest in ihr verankert war.

Ich habe diese Workshops noch mit weiteren Personengruppen durchgeführt:

Mit Frauen, die an Traumata litten, mit einer Krebspatientin, die ihren Körper nicht mehr akzeptieren konnte, mit einer Frau, die mit dem Altern ihres Körpers Schwierigkeiten hatte, mit Angstpatienten, mit einem essgestörten männlichen Teilnehmer (der gestaltete einen „Nano“).

Eine Frau in meinem „Nana/Nano Workshop“ hat mir danach gesagt, dieser Workshop habe ihr Leben verändert – sie konnte zum ersten Mal innere Anteile integrieren die sie vorher verleugnet hatte.

Eine andere war so begeistert von dieser Art der Selbsterfahrung dass sie sagte: “Jede Frau sollte einmal in ihrem Leben eine Nana gestalten”.

Das sind tolle Rückmeldungen finde ich. Das Konzept der „Nana-Workshops“ habe ich immer weiter entwickelt, so dass auch Menschen, die einfach wieder ihren Körper mehr spüren möchten, von meinen „Nana und Nano-Workshops“ profitieren können.

Das Thema hat mich so fasziniert dass ich darüber die Abschlußarbeit meines kunsttherapeutischen Studiums am IKT München geschrieben habe.

Mehr über meine „Nana/Nano-Workshops“ findest du hier.

Du möchtest es noch genauer wissen?

Künstlerische Ausbildung:

• Studium Grafikdesign/Visuelle Kommunikation FH Düsseldorf . Abschluss als Diplom-Designerin

• Malerei an der Europäischen Kunstakademie Trier

• Kunstgeschichte am Institut der Fernuniversität Tübingen

• Ausbildung bei verschiedenen Künstlern

• Zahlreiche Seminare und Fortbildungen im künstlerischen und berufswirtschaftlichen Bereich

Therapeutische Ausbildung:

• Studium der Kunst- und Gestaltungstherapie am IKT München bei Prof. Dr. G. Schottenloher (tiefenpsychologisch fundierte und analytische Kunsttherapie) Abschluss als Kunsttherapeutin

• Kunsttherapie Basics (leiborientierte Kunsttherapie) . Zukunftswerkstatt Duisburg

• Fachtherapeutische Ausbildung für Essstörungen (leiborientierte Kunsttherapie) . Zukunftswerkstatt Duisburg

• Heilpraktikerin (Psychotherapie) . Gesundheitsamt Köln

• Gesprächspsychotherapie nach Rogers (Thalamus, Essen)

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