02171 . 70 29 00 kontakt@claudia-dedden.de

Ausstellung “Innere und äußere Bilder”

11. Nov 2020 | Informatives, Kunst

Vom 17.11.2020 bis zum 5.1.2021 findet die Ausstellung “Innere und äußere Bilder” im LBV NRW in Düsseldorf statt. Adresse: Johannstraße 35, 40476 Düsseldorf

Die Ausstellung “Innere und äußere Bilder” ist in der Reihe “Kunst im Foyer” in den Räumen des LBV NRW zu sehen.

Wegen Corona gibt es leider keine Vernissage. Vielleicht wird es eine Finissage geben, das werde ich dann noch hier posten.

Innere und äußere Bilder ist eine Sammlung von Bildern aus den letzten 20 Jahren. Es sind mittel- und großformatige Acrylbilder zu sehen, sowie einige Aquarelle.

Mit äußeren Bildern meine ich mehr oder weniger realistische Darstellungen von Blumen, Seerosen, Landschaften und Stadtansichten, z.B. meine Venedigbilder.

Innere Bilder sind Bilder, die in meinem inneren entstanden sind. Das können Phantasiebilder sein oder wie hier zu sehen ist mein kunsttherapeutisches Körperbild: “Lichtengel”.

Hier seht ihr die Bilder der Ausstellung und ich erzähle Euch ein bisschen was über die Entstehung:

  1. Palazzo Ca´ d´Oro . Venedig 

Dieser Palazzo hat mich bei unseren zwei Venedigbesuchen fasziniert. Seine filigrane Fassade und das beginnende Aqua alta, in dem sich die Säulen spiegeln, haben mich zu diesem Bild inspiriert. Es sieht so aus als würde der Eingang des Palazzo im Wasser versinken, für mich hat er etwas geheimnisvolles… auch „Monet“ hat diesen Palazzo schon gemalt, allerdings sowohl von der Malweise wie auch vom Bildausschnitt ganz anders …  

Palazzo Ca´ d´Oro . Venedig . Acryl auf Leinwand . 60cm x 50cm, 2007 . 630 EUR inkl. Mwst.

2. Die Begegnung . Markusdom . Venedig

Faszination Venedig. Jeder der Venedig liebt war mindestens einmal am Markusplatz… 

Der Markusdom vor einem fast leeren Markusplatz wie man ihn selten sieht. Lediglich einige Tauben sind Zuschauer der Begegnung zwischen zwei Herren und einer eleganten Dame mit Sonnenschirm. Es könnte auch eine Begegnung aus einer früheren Zeit sein… was die Herren wohl über sie sagen?

Ein Lichtstrahl bricht sich in der Morgensonne und zeigt in Richtung der Dame. Weitere gelbe Lichtflecken scheinen auf den Platz dahinter. Die Kuppeln des Markusdoms liegen im Dunst. Der Farbauftrag ist teilweise pastellig, teilweise klar. Je nachdem wie das Licht auf das Bild scheint sieht man die goldenen Farbe an den Rundbögen des Markusdom schimmern…

Beim Bild aufhängen habe ich einen Kommentar von einem Herrn gehört der sagte die Herren sehen aus wie aus dem Karneval – stimmt, die Personen haben mir im Karneval in Venedig Modell gestanden :-), allerdings war der Markusplatz sehr viel voller als hier auf dem Bild…  

Die Begegnung . Markusdom . Venedig . Acryl und Aquarell auf Leinwand, 1,40m x 1m, 2009-13 . 2200 EUR inkl. Mwst.

3. Santa Maria della Salute . Venedig

Faszination Venedig. Die Salute Kirche am Kanale Grande. 

Ein Kuppelbau, der zu den Sehenswürdigkeiten von Venedig zählt. Mit Blick von der Ponte dell´ Accademia sieht man die Silhouette des Kuppelbaus vor dem rosafarbenen Abendhimmel. Links ein Palazzo im Abendlicht, davor die vielen Holzstelen, an denen die Gondeln und Schiffe festgemacht werden. Typisch sind die gestreiften Holzstelen an den Anlegestellen der Palazzi, die wie große, farbig gestreifte Zuckerstangen aussehen. Ein kleines Boot legt gerade ab. Im Hintergrund kann man auf dem Kanal ein Vaporetto erahnen. Wenn ich in Gedanken in diesem Bild spazieren gehe höre ich die Möwen kreischen und das Wasser an die Mole plätschern. Verliebt habe ich mich in diesen Anblick 2012, gemalt habe ich das Bild 2020, extra für diese Ausstellung für das Foyer.

Die Malweise ist hier ganz anders als in dem Venedigbild „Die Begegnung . Markusdom“ von 2009. Sehr viel poetischer, flüchtiger. Farbkleckse und laufende Farbnasen sind hier ausdrücklich gewollt und ein Gestaltungsmittel um das Atmosphärische zu unterstreichen. Der Eindruck steht mehr im Vordergrund als die detailgetreue Abbildung einzelner Palazzi. Ein flüchtiger Augenblick an einem romantischen Abend, wo sich der Himmel im türkisfarbenen Canale Grande widerspiegelt…

Santa Maria della Salute . Venedig . Acryl auf Leinwand, 1,40m x 1m, 2020 . 2400 EUR inkl. Mwst.

4. Welle I . Sylt bei Westerland

Sylt ist immer eine Reise wert. Am Strand von Westerland gibt es die schönsten Wellen. Es war ein Tagesausflug nach Sylt an einem sonnigen Tag im Oktober 2007, den ich sehr genossen habe. Ich kann stundenlang am Meer stehen und in Gedanken Wellen malen… 

Ich weiß nicht wie viele hundert Fotos ich an diesem Tag gemacht habe, zusammen mit Skizzen dienen sie mir als Inspiration, um sie dann zu Hause zu malen. 

Diese Bild habe ich während eines Urlaubs auf Amrum begonnen und zu Hause fertig gemalt. Die Wirtin meiner Pension auf Amrum war sehr nett und verständnisvoll, ich durfte mein Zimmer in ein Atelier umwandeln und den ganzen Tag dort malen, vielen Dank dafür. 

Welle I . Sylt bei Westerland . Acryl auf Leinwand, 1m x 60cm, 2007 . 980 EUR inkl. Mwst.

5. Tanz der Sonnenblumen

Beim Besuch meiner Freundin Uta am schönen Bodensee habe ich zum ersten Mal im meinem Leben rote Sonnenblumen gesehen. Uta ist Lehrerin und bekam von ihrer Schulklasse diesen wunderschönen Strauß zum Jahresabschluss geschenkt. Er stand in einem Eimer da die Blumen so groß waren und sie keine passende Vase hatte. Es waren Sonnenblumen, Gladiolen und noch andere Blumen, deren Namen ich nicht kenne. 

Ich habe mir von „Van Gogh“ eine Vase geliehen und von „Cezanne“ ein paar Äpfel und dieses Sonnenblumenbild komponiert. Manchmal braucht ein Bild eine gewisse Zeit um zu reifen, ähnlich wie ein guter Wein. Es war schon mehrfach ausgestellt und jedesmal habe ich davor und/oder danach etwas daran verändert. Dieses Jahr habe ich es noch einmal im oberen Bereich überarbeitet. Nun ist es endlich fertig und darf so bleiben…

Tanz der Sonnenblumen . Acryl auf Leinwand, 1,40m x 1m, 2009-2020 . 1500 EUR inkl. Mwst.

6. Gelber Tango

Diese geheimnisvolle Blüte habe ich auf dem Besuch der Landesgartenschau in Kehl/Straßburg 2004 gesehen. Es war die bisher schönste Landesgartenschau, die ich gesehen habe. Sehr phantasievoll gestaltete Gärten und Wasserspiele, die im Takt zur Musik auf- und absprudelten. In einem der Hausgärten sah ich diese geheimnisvolle Blume. Von den Knospen her könnte es eine Fresien-Art sein, jedoch sieht sie nicht aus wie eine typische Fresie. Sie fing auch schon ein wenig an zu welken, was die Blütenadern fast durchsichtig machte, was mich besonders fasziniert hat. Da sie sehr tänzerisch daher kommt habe ich sie “Gelber Tango” genannt. Für mich ist es ein gute Laune Bild. Jedesmal wenn ich daran vorbei komme tanke ich mich mit gelber Sonnenenergie auf.

Gelber Tango . Acryl auf Leinwand . 80 x 100cm . 2004 . 980 EUR inkl. Mwst.

7. Lichtengel

Körperbild Lichtengel

Ich habe dieses Bild nach meinem Körperbild gemalt. Ein Körperbild ist eine kunsttherapeutisches Bild, was innere Bilder zeigt. Die Methode, um diese inneren Bilder zu sehen, nennt sich Körperbildarbeit. Dabei leitet die Kunsttherapeutin an, in der Entspannung nach innen zu gehen und zu sehen, was dabei an inneren Bildern auftaucht. Das kann man für einzelne Körperteile separat anleiten oder für den Körper als Ganzes. In meiner kunsttherapeutischen Ausbildung habe ich diese Methode gelernt und war selber sehr erstaunt, was ich für innere Bilder in mir habe, von denen ich vorher noch nichts gewußt habe. Körperbildarbeit kann bei vielen Erkrankungen eingesetzt werden, um einen anderen Blick auf Körper und Seele zu bekommen. Zum Beispiel kann sie bei der Behandlung von Essstörungen eingesetzt werden. Ich arbeite in meiner kunsttherapeutischen Praxis auch mit essgestörten Menschen. Hierbei gibt diese Methode Aufschluss darüber, was sich im Inneren meiner Klienten für Bilder manifestiert haben. Damit wird dann kunstpsychotherapeutisch weiter gearbeitet.

Der Lichtengel ist mein bisher persönlichstes Bild. Es zeigt unten links eine Landschaft “Kapadokien”, rechts Wellen mit einer weiblichen Statue. Die Landschaft zieht sich mit einer grünen Wiese über den linken Unterschenkel. Das rechte Bein trägt einen Ringelstrumpf und erinnert an Pipi Langstrumpf. Um den Körper ist die Aura sichtbar. Die Aura der Hände hat gelbe Energiesterne und zieht sich über den Oberkörper bis über die Schultern nach oben. Das Geigenspiel habe ich einmal in der Anleitung gehört, es waren wunderschöne Geigenklänge zu hören, außerdem habe ich als Kind Geige gespielt und hier sieht man mich als Geigenspielerin. Das Trommelfell auf dem Bauch zeigt die empfindsame Resonanz meines Bauchgefühls, das zweite Gehirn oder auch meine Intuition. Die Wellenlinien auf dem Brustkorb stehen für die Schwingung meiner Stimme. Um den Kopf habe ich Blätterranken, sie halten die Gedanken schön kühl :-). Aus meinem Scheitelchakra wächst ein gedrehtes Einhorn. Links davon erhebt sich ein weiser alter Wassergeist, der mit seinen seherischen Fähigkeiten weit über das Land blickt. Rechts sind zwei Vögel und ein auf dem Dunst galoppierendes Einhorn zu sehen. Die Flügel des Engels sind ungleich und verweben sich mit den zarten Bewegungsschleiern der Arme. Im Hintergrund ragt der Elfenbeinturm von Phantasien aus dem Nebelmeer…

Lichtengel . Acryl auf Leinwand . zweiteilig . 80 x 160cm . 2020 . 2500 EUR inkl. Mwst.

8. Blaue Winde . 9. Weiße Winde

Die Weiße und die blaue Winde sind für meine Ausstellungen auf der Landesgartenschau Leverkusen 2005 entstanden. Die weiße Winde gilt bei uns als Unkraut, doch ich liebe die trichterförmigen zarten weißen Blüten, die für mich etwas nostalgisches haben. Sie erinnern mich an die Bilder von Georgia O´Keeffe, die ich auch sehr liebe. Die blaue Winde habe ich mir mal für den Garten gekauft. Leider hat sie nur ein Jahr lang geblüht. Die schmalen hochkant Formate wirken elegant und ungewöhnlich. Sie entfalten ihren Zauber in Wohnräumen und Praxen.

Blaue Winde . Weiße Winde . Acryl auf Leinwand . 40 x 120 cm . 2004 . einzeln je 650 EUR . zusammen 1200 EUR inkl. Mwst.

10. Seerosenteich . Im Garten von Monet


Bei einem unserer zahlreichen Frankreichurlaube haben wir auf dem Rückweg vom Atlantik über Paris einen Abstecher nach Giverny gemacht. Giverny ist ein 500-Seelen Dorf, ca. 80 km nördlich von Paris. Dort steht das Haus von Monet mit seinem riesigen Seerosenteich. Das Haus ist heute ein Museum und kann ebenso wie sein Atelier und der Garten besichtigt werden. Mitten in der Nacht fuhren wir mit dem Wohnwagen durch die mittelalterlich-engen Gässchen von Giverny. Damals gab es noch kein Navi doch wir haben es gut gefunden. Bis zum Morgen haben wir zusammen mit den Kindern im Wohnwagen auf dem Parkplatz vor dem Museum übernachtet. Am nächsten Morgen hat es leider geregnet, doch wir haben es uns nicht nehmen lassen den Museumsbesuch und den Garten zu genießen. Trotz des schlechten Wetters haben mich Haus und Garten total fasziniert. Ich war schon damals ein großer Monet-Fan und bin es heute noch. Nach einem Foto, das ich dort gemacht habe, ist dieses Bild zu Hause im Atelier entstanden. Ich habe die regnerische Stimmung in einen schönen Sommertag verwandelt. Die Seerosenteiche sehen heute noch genau so aus wie damals, als er seine vielen Seerosenbilder gemalt hat. Dieses Bild war erstmals auf den Blumenschiffen der Landesgartenschau Leverkusen 2005 ausgestellt. Es war viele Jahre mein größtes Leinwandbild.

Seerosenteich . im Garten von Monet . Acryl auf Leinwand, 1,50m x 1,1m, 2001 . 2400 EUR inkl. Mwst.

11. Gelbe Seerosen

Die gelben Seerosen sind mir bei einem Besuch im Grugapark in Essen begegnet. Ich liebe die zarten Farben des Wassers und der scheinbare Dunstschleier über dem Wasser im Morgenlicht. Es hat für mich etwas sehr beruhigendes, fast schon meditatives dieses Bild zu betrachten. Gelbe Seerosen sieht man nicht so häufig wie weiße. Mich erinnert das Bild sehr an Monet. Bei Seerosen kann ich kaum widerstehen sie zu malen… Das Bild habe ich erstmals 2014 ausgestellt. Für die Ausstellung “Innere und äußere Bilder” habe ich es nochmal leicht überarbeitet und mit Farbe energetisiert…

Gelbe Seerosen . Acryl uf Leinwand . 80 x 80cm . 2014 . 750 EUR inkl. Mwst.

12. Tiger im Urwald

Majestätisch liegt die Tigerin im Urwald – oder ist es ein Tiger? – an einem See mit Lotusblumen und schaut den Betrachter an. Ihre Pfote hängt lässig ins Wasser. Im Hintergrund die Abendsonne scheint sie satt und zufrieden zu sein. Ein Kolibri fliegt auf sie zu doch sie interessiert das nicht. Im Hintergrund versteckt tuscheln ein paar Affen im Gebüsch. Die Malweise ist verträumt paradiesisch und erinnert an den französischen Maler Henri Rousseau, an dessen poetische Tierdarstellungen ich beim malen gedacht habe. Mir gefällt die Vorstellung dass es eine Tigerin ist. Das passt zu dem verträumten Umfeld :-).

Das Bild habe ich für meine 7 Ausstellungen auf der Landesgartenschau Leverkusen 2005 gemalt. Eine Tigerin aus dem Kölner Zoo war so nett und hat mir dabei Modell gestanden :-). Es war das meist fotografierte Bild auf den Blumenschiffen der Landesgartenschau. 

In der Ausstellung trohnte die Tigerin in 4 Metern Höhe auf einem Stahlträger. Eines Tages war es ihr dort oben zu langweilig und sie sprang aus ihren 4 Metern Höhe runter ins Publikum. Zum Glück sind alle Besucher mit dem Schrecken davon gekommen und es wurde niemand verletzt. Danach habe ich sie angebunden und sie blieb bis zum Ende der Ausstellung brav dort oben liegen. Sie schaut ja auch so als ob sie keinem etwas zu Leide tun könnte…

Tiger im Urwald . Acryl auf Leinwand, 1,20m x 1m, 2007 . 1800 EUR inkl. Mwst.

13. Nebelrose

Die Nebelrose zeigt sich verträumt im Nebel mit Wassertropfen. Auch dieses Bild ist für meine Ausstellungen auf der Landesgartenschau Leverkusen 2005 entstanden. Die sich öffnende Blüte wirkt erhaben, fast ein wenig abstrakt. Die Blütenblätter sind mehrfarbig, dunkelrot am Rand mit zarten Rosa-, Gelbgrün- und Weißtönen. Die Tautropfen wirken wie Vergrößerungsgläser, die die feinen Blütenadern der Nebelrose wie unter einem Mikroskop zeigen. Unten eine weiße Rose im Anschnitt. Das Nebelmeer wabert langsam und leise über die duftenden Rosen dahin… ein Anblick der entschleunigt nach einem stressigen Tag.

Nebelrose . Acryl auf Leinwand . 80 x 100cm . 2004 . 1190 EUR inkl. Mwst.

14. Stilleben mit Weinflasche und Sonnenblumen

Dieses Bild ist in zwei Abschnitten entstanden. Den Anfang machte die Weinflasche mit Paprika und Aubergine mit dem orange farbenen Küchentuch. Dann stand das Bild für längere Zeit im Keller. Doch dort wollte es nicht bleiben. Vor einer Ausstellung stellte es sich mir herausfordernd in den Weg. Na gut, dachte ich, dann male ich es halt zu Ende. Und mit einer Leichtigkeit flog der Pinsel über die Leinwand und brachte mir einen schönen Blumenstrauß mit Sonnenblumen und lilafarbenem Hintergrund. Ich mag seine strahlende Fröhlichkeit und es passt gut zu meinen anderen Küchen- und Sonnenblumenbildern.

Stilleben mit Weinflasche und Sonnenblumen . Acryl auf Leinwand . 50 x 60cm . 2013 . 480 EUR inkl. Mwst.

15. Kürbis im Abendlicht

Jedes Jahr zur Kürbiszeit schaue ich nach dekorativen und essbaren Kürbissen. Ich mag die warmen orangenen Farben und die runden Formen. Es hat für mich was heimeliges. Kürbisse läuten den Herbst ein, sie erinnern mich an Erntedank und an die beginnende gemütlichere Jahreszeit. Ein Herbst ohne eine gute Kürbissuppe – unvorstellbar. Und so dekoriere ich im Herbst die Wohnung mit Kürbisbildern. Teilweise dürfen sie sogar das ganze Jahr über bei mir im Wohnzimmer bleiben weil sie einfach so eine leuchtende, warme Stimmung verbreiten. Bei diesem Bild hat mich die Lichtstimmung inspiriert. Wie eine Familie liegen die Kürbisse nah aneinander und genießen die Abendsonne…

Kürbis im Abendlicht . Acryl auf Leinwand . 60 x 70cm . 2005 . 660 EUR inkl. Mwst.

16. Gelbgrüner Zierkürbis

Ein weiteres Kürbisbild als dekoratives Wandbild. Es hängt zusammen mit einem anderen im gleichen Format bei mir in der Essecke. Zusammen bilden sie ein stimmungsvolles Ensemble. Die Farbigkeit der gelbgrün- und orange-Töne korrespondieren mit dem türkisblau in der linken unteren Ecke. Die Bewegung hat einen diagonalen Schwung nach links oben. Von rechts oben ein Lichteinfall… gemalt zur Landesgartenschau Leverkusen 2005, überarbeitet und farblich energetisiert kurz vor dieser Ausstellung…

Gelbgrüner Zierkürbis . Acryl auf Leinwand . 60 x 60cm . 2005 . 590 EUR inkl. Mwst.

17. Italienisches Picknick

Ein Stimmungsvolles Bild fürs Esszimmer. Die Flasche Chianti haben wir vor Urzeiten zum Einzug von den Nachbarn geschenkt bekommen. Ich habe sie immer aufgehoben weil ich sie so dekorativ fand. Zusammen mit einem pinkfarben karierten Küchentuch und meinen geliebten roten Spitzpaprika hat sie mir für dieses Stilleben Modell gestanden. Die Farben erinnern an mediterrane Leichtigkeit und Urlaub in Italien.

Italienisches Picknick . Acryl auf Leinwand . 100 x 60cm . 2005 . 690 EUR inkl. Mwst.

18. Energy I

Die “Energy-Reihe” ist im Rahmen meines “Lebensfreude-Zyklus” entstanden. Sie gehört für mich zum abstrakten Expressionismus mit ihren leuchtenden Farben und der Mischung von tropfender, flüssiger Acrylfarbe und Acrylmalerei mit dem Pinsel. Fröhliches Orange trifft auf aufgewecktes pink und tanzendes türkis. Als Kontrast ein klares schwarz. Ich bekomme bei diesen Bildern gute Laune. Sie erinnern mich an Sam Francis, einen amerikanischen Maler und Meister des abstrakten Expressionismus.

Energy I . Acryl auf Leinwand . 50 x 50cm . rückseitig signiert . 2017 . 450 EUR inkl. Mwst.

19. Energy II

Die Energien in diesem Bild sind durch den größeren türksianteil klarer als bei Energy I. Der schwarze Kringel unten rechts nimmt die Bewegung des orange auf und verstärkt sie durch die rundere Form und den Kontrast zu dem helleren türkis, das in seinem Schwung eine Gegenbewegung setzt. Die lustigen Sprenkel und tropfende Farbe geben dem Bild eine spielerische Leichtigkeit.

Energy II . Acryl auf Leinwand . 50 x 50cm . rückseitig signiert . 2017 . 450 EUR inkl. Mwst.

20. Energy III

In “Energy III” potenzieren sich die Kräfte mit zwei gegenläufigen orangefarbenen Bögen, die aufeinander treffen. Gehalten von einem türkisfarbenen Bogen gesellen sich pink, schwarz und gelbgrün dazu. Die bunten Sprenkel geben auch hier wieder dem Bild eine fröhliche Leichtigkeit.

Energy III . Acryl auf Leinwand . 70 x 50cm . rückseitig signiert . 2017 . 650 EUR inkl. Mwst. Die ganze Serie Energy I – III zusammen 1350 EUR inkl. Mwst.

21. Omas Herd

Für meine Ausstellung im Koloniemuseum in Leverkusen ist dieses Aquarell entstanden. Es zeigt einen Gasherd aus der Jahrhundertwende mit verschiedenen Kochuntensilien, einer Schürze an der Wand mit übergroßer Schöpfkelle und über dem Herd eine “Ongerbütz” wie der Rheinländer sagt :-). Es erinnert mich ein bisschen an den Herd meiner Oma, daher der Name des Bildes. Sie hatte auch einen Gasherd, wenn auch einen anderen. Er weckt Kindheitserinnerungen in mir, wenn sie ihre vielen Marmeladen gekocht hat zog der Duft durchs ganze Haus und wir durften immer naschen. Besonders hatte es mir die frische schaumige Erdbeermarmelade angetan…

Omas Herd . Aquarell auf Papier . gerahmt . 40 x 50cm 2011/12 . 490 EUR inkl. Rahmen und Mwst.

22. Gelbes Haus

Dieses schöne alte Koloniehaus steht in Leverkusen in der Kolonie Anna. Die Kolonie Anna ist eine ursprüngliche Bayer Siedlung, die der Konzern für seine Mitarbeiter erbaut hat. Sie steht im Zentrum von Leverkusen in Wiesdorf. Dieses Haus hat mir besonders gut gefallen, einmal von der Farbigkeit her, wie auch vom Baustil mit dem partiellen Fachwerk. Es ist um die Jahrhundertwende erbaut worden, ähnlich wie das Haus meiner Oma, das ihr in meiner Vita unter https://claudia-dedden.de/ich-als-person/ sehen könnt. Der dunkle Baum im Bildvordergrund bildet einen schönen Kontrast zu dem warmen gelb des Hauses. Gemalt für meine Ausstellung im Kolonie-Museum.

Gelbes Haus . Aquarell auf Papier . gerahmt . 60 x 60cm 2011/12 . 690 EUR inkl. Rahmen und Mwst.

23. Omas Suppentopf

Aquarell auf Papier, ein Stilleben mit einem blau emaillierten Suppentopf einer Emailletasse und zwei Emaillekannen. Im Hintergrund ein Küchenstuhl. Ein typisches Küchenbild in fröhlichem gelb mit weiß zu warmem dunkelblau. Die Malweise ist eine Mischung aus ineinander verlaufenden Farben, spritzenden farb-Sprenkeln, klaren Linien-Abgrenzungen und Auslassungen in weiß. Ein gute Laune Bild. Gemalt für meine Ausstellung im Kolonie-Museum Leverkusen.

Omas Suppentopf . Aquarell auf Papier . gerahmt . 50 x 40cm 2011/12 . 490 EUR inkl. Rahmen und Mwst.

24. Wachstum

Tanzend dreht sich das organisch-abstrahierte Wurzelwerk von links unten über ein strahlendes „Pflanzenauge“ bis hin zur geöffneten Blüte der Blume dem Sonnenlicht zu. Die Farben sind warm gehalten, gelb-rot mit weiß und vermitteln dem Raum, in dem sie hängen, eine Wohlfühl – Atmosphäre. Gemalt für meine kunsttherapeutische Praxis soll dieses Bild das Wachstum meiner Klienten symbolisieren… Die Bilder können zusammen oder mit etwas horizontalem oder vertikalem Abstand gehängt werden. Ausserdem kann man auch eins über Kopf aufhängen und sie sehen immer noch gut zusammen aus…

Wachstum . Acryl auf Leinwand, zweiteilig, 60cm x 1m, 2019 . 450 EUR inkl. Mwst.

Wie gefällt Euch meine Ausstellung? Schreibt mir gerne in den Kommentar. Schreibt mir auch wenn ihr Fragen zu den Bildern habt, ich freue mich auf Euch!

6 Kommentare

  1. ❤ herzlichen Glückwunsch für dieses sehr schöne Ausstellung. LG von Bettina

    Antworten
    • Vielen Dank liebe Bettina, freut mich dass dir meine Bilder gefallen :-), LG Claudia

      Antworten
  2. Eine wundervolle Ausstellung, herzlichen Glückwunsch dazu.

    Mich faszinieren die so ganz unterschiedlichen Motive und dass jedes Kunstwerk seine Einzigartigkeit ausdrückt

    Begeistern tun mich die brillanten leuchtenden Farben.

    Danke sehr 🙂

    Astrid

    Antworten
    • Vielen Dank liebe Astrid, das freut mich sehr dass dir die Bilder gefallen :-). Die Leuchtkraft der Farben ist etwas was meine Seele braucht, und es ist auch das, was die Menschen lieben, die meine Bilder bei sich zu Hause haben. Denn das Bild transportiert mit den Farben ganz bestimmte Schwingungen, die sich positiv auf die Menschen auswirken.

      Antworten
  3. Ach wie schön, liebe Claudia. “Omas Herd” erinnert mich an die Küche meiner Oma… dort sah es ganz genau so aus 🙂 Tolle Bilder!

    Antworten
    • Vielen dank liebe Alexandra, wie schön wenn dieses Bild Kindheitserinnerungen bei dir wecken kann. Bei unseren Omas sah es dann wohl ähnlich aus 🙂

      Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zwei + 10 =