Vom 17.11.2020 bis zum 5.1.2021 fand die Ausstellung „Innere und äußere Bilder“ im LBV NRW in Düsseldorf statt. Adresse: Johannstraße 35, 40476 Düsseldorf
Die Ausstellung „Innere und äußere Bilder“ war in der Reihe „Kunst im Foyer“ in den Räumen des LBV NRW zu sehen.
Anstatt einer Vernissage gab es eine Online-Midissage, bei der die Angestellten des LBV per Videokonferenz an einer virtuellen Führung durch die Ausstellung teilnehmen konnten.
Innere und äußere Bilder ist eine Sammlung von Bildern aus den letzten 20 Jahren. Es waren mittel- und großformatige Acrylbilder zu sehen, sowie einige Aquarelle.
Mit äußeren Bildern meine ich meine mehr oder weniger realistische Darstellungen von Blumen, Seerosen, Landschaften und Stadtansichten, z.B. meine Venedigbilder.
Innere Bilder sind Bilder, die in meinem inneren entstanden sind. Das können Phantasiebilder sein oder wie hier zu sehen ist mein kunsttherapeutisches Körperbild: „Lichtengel“.
Hier seht ihr die Bilder der Ausstellung und ich erzähle Euch ein bisschen was über die Entstehung:
- Palazzo Ca´ d´Oro . Venedig

Palazzo Ca´d´Oro . Venedig . Dieser Palazzo hat mich bei unseren Venedigbesuchen fasziniert. Seine filigrane Fassade und das beginnende Aqua alta, in dem sich die Säulen spiegeln, haben mich zu diesem Bild inspiriert. Es sieht so aus als würde der Eingang des Palazzo im Wasser versinken, für mich hat er etwas geheimnisvolles… auch „Monet“ hat diesen Palazzo schon gemalt, allerdings sowohl von der Malweise wie auch vom Bildausschnitt ganz anders …
Palazzo Ca´ d´Oro . Venedig . Acryl auf Leinwand . 60cm x 50cm, 2007
2. Die Begegnung . Markusdom . Venedig

Die Begegnung – Markusdom . Venedig. Jeder der in Venedig war, war mindestens einmal am Markusplatz…
Der Markusdom vor einem fast leeren Markusplatz wie man ihn selten sieht. Lediglich einige Tauben sind Zuschauer der Begegnung zwischen zwei Herren und einer elegant gekleideten Dame mit Sonnenschirm. Es könnte auch eine Begegnung aus einer früheren Zeit sein… was die Herren wohl gerade denken?
Ein Lichtstrahl bricht sich in der Morgensonne und zeigt in Richtung der geheimnisvollen Dame. Weitere gelbe Lichtstreifen ziehen sich über den Platz dahinter. Die Kuppeln des Markusdoms liegen im Dunst. Der Farbauftrag ist teilweise pastellig, teilweise klar. Je nachdem wie das Licht auf das Bild scheint sieht man die goldenen Farbe an den Rundbögen des Markusdom schimmern…
Beim Bild aufhängen habe ich einen Kommentar von einem Herrn gehört der sagte die Herren sehen aus wie aus dem Karneval – stimmt, die Personen haben mir im Karneval in Venedig Modell gestanden :-), allerdings war der Markusplatz sehr viel voller als hier auf dem Bild…
Die Begegnung . Markusdom . Venedig . Acryl und Aquarell auf Leinwand, 1,40m x 1m, 2009-13
3. Santa Maria della Salute . Venedig

Santa Maria della Salute . Faszination Venedig. Die Salute Kirche am Kanale Grande.
Ein Kuppelbau, der zu den Sehenswürdigkeiten von Venedig zählt. Mit Blick von der Ponte dell´ Accademia sieht man die Silhouette des Kuppelbaus vor dem rosafarbenen Abendhimmel. Links ein Palazzo im Abendlicht, davor die vielen Holzstelen, an denen die Gondeln und Schiffe festgemacht werden. Typisch sind die gestreiften Holzstelen an den Anlegestellen der Palazzi, die wie große, farbig gestreifte Zuckerstangen aussehen. Ein kleines Boot legt gerade ab. Im Hintergrund kann man auf dem Kanal ein Vaporetto erahnen. Wenn ich in Gedanken in diesem Bild spazieren gehe höre ich die Möwen kreischen und das Wasser an der Mole plätschern. Verliebt habe ich mich in diesen Anblick 2012, gemalt habe ich das Bild 2020, extra für diese Ausstellung für das Foyer.
Die Malweise ist hier ganz anders als in dem Venedigbild „Die Begegnung . Markusdom“ von 2009. Poetischer, flüchtiger. Farbkleckse und laufende Farbnasen sind hier ausdrücklich gewollt und ein Gestaltungsmittel, um das Atmosphärische zu unterstreichen. Der Eindruck steht mehr im Vordergrund als die detailgetreue Abbildung einzelner Palazzi. Ein flüchtiger Augenblick an einem romantischen Abend, wo sich der Himmel im türkisfarbenen Canale Grande widerspiegelt…
Santa Maria della Salute . Venedig . Acryl auf Leinwand, 1,40m x 1m, 2020
4. Welle I . Sylt bei Westerland

Welle I . Sylt bei Westerland . Sylt ist immer eine Reise wert. Am Strand von Westerland gibt es die schönsten Wellen. Es war ein Tagesausflug nach Sylt an einem sonnigen Tag im Oktober 2007, den ich sehr genossen habe. Stundenlang blieb ich am Meer stehen und habe die Wellen beobachtet und in Gedanken gemalt…
Ich weiß nicht wie viele hundert Fotos ich an diesem Tag gemacht habe – zusammen mit Skizzen dienen sie mir als Inspiration, um sie dann zu Hause zu malen.
Diese Bild habe ich während eines Urlaubs auf Amrum begonnen und zu Hause fertig gemalt. Die Wirtin meiner Pension auf Amrum war sehr nett und verständnisvoll, ich durfte mein Zimmer in ein Atelier umwandeln und den ganzen Tag dort malen, vielen Dank dafür.
Welle I . Sylt bei Westerland . Acryl auf Leinwand, 1m x 60cm, 2007
5. Tanz der Sonnenblumen

Tanz der Sonnenblumen . Beim Besuch meiner Freundin Uta am schönen Bodensee habe ich zum ersten Mal im meinem Leben rote Sonnenblumen gesehen. Uta ist Lehrerin und bekam von ihrer Schulklasse diesen wunderschönen Strauß zum Jahresabschluss geschenkt. Er stand in einem Eimer da die Blumen so groß waren und sie keine passende Vase hatte. Es waren Sonnenblumen, Gladiolen und noch andere Blumen, deren Namen ich nicht kenne.
Ich habe mir von „Van Gogh“ eine Vase geliehen und von „Cezanne“ ein paar Äpfel und dieses Sonnenblumenbild komponiert. Manchmal braucht ein Bild eine gewisse Zeit um zu reifen, ähnlich wie ein guter Wein. Es war schon mehrfach ausgestellt und jedesmal habe ich davor und/oder danach etwas daran verändert. Dieses Jahr habe ich es noch einmal im oberen Bereich überarbeitet. Nun ist es endlich fertig und darf so bleiben…
Tanz der Sonnenblumen . Acryl auf Leinwand, 1,40m x 1m, 2009-2020
6. Gelber Tango

Gelber Tango . Diese geheimnisvolle Blüte habe ich auf dem Besuch der Landesgartenschau in Kehl/Straßburg 2004 gesehen. Es war die bisher schönste Landesgartenschau, die ich gesehen habe. Sehr phantasievoll gestaltete Gärten und Wasserspiele, die im Takt zur Musik auf- und absprudelten. In einem der Hausgärten sah ich diese geheimnisvolle Blume. Von den Knospen her könnte es eine Fresien-Art sein, jedoch sieht sie nicht aus wie eine typische Fresie. Sie fing auch schon ein wenig an zu welken, was die Blütenadern fast durchsichtig machte, was mich besonders fasziniert hat. Da sie sehr tänzerisch daher kommt habe ich sie „Gelber Tango“ genannt. Für mich ist es ein gute Laune Bild. Jedesmal wenn ich daran vorbei komme tanke ich mich mit gelber Sonnenenergie auf.
Gelber Tango . Acryl auf Leinwand . 80 x 100cm . 2004
7. Lichtengel

Lichtengel . Dieses Bild ist nach einer Körperbildarbeit entstanden. Ein Körperbild ist eine kunsttherapeutisches Bild, was innere Bilder zeigt. Die Methode, um diese inneren Bilder zu sehen, nennt sich Körperbildarbeit. Dabei leitet die Kunsttherapeutin an, in der Entspannung nach innen zu gehen und zu sehen, was dabei an inneren Bildern auftaucht. Das kann man für einzelne Körperteile separat anleiten oder für den Körper als Ganzes.
In meiner kunsttherapeutischen Ausbildung habe ich diese Methode gelernt und war selber sehr erstaunt, was ich für innere Bilder in mir habe, von denen ich vorher gar nichts gewußt habe. Körperbildarbeit kann bei vielen Erkrankungen eingesetzt werden, um einen anderen Blick auf Körper und Seele zu bekommen. Zum Beispiel kann sie bei der Behandlung von Essstörungen eingesetzt werden. Ich arbeite in meiner kunsttherapeutischen Praxis auch mit essgestörten Menschen. Hierbei gibt diese Methode Aufschluss darüber, was sich im Inneren meiner Klienten für Bilder manifestiert haben. Damit wird dann kunstpsychotherapeutisch weiter gearbeitet.
Der Lichtengel ist mein bisher persönlichstes Bild. Es zeigt unten links eine Landschaft „Kapadokien“, rechts Wellen mit einer weiblichen Statue. Die Landschaft zieht sich mit einer grünen Wiese über den linken Unterschenkel. Das rechte Bein trägt einen Ringelstrumpf und erinnert an Pipi Langstrumpf. Um den Körper ist die Aura sichtbar. Die Aura der Hände hat gelbe Energiesterne und zieht sich über den Oberkörper bis über die Schultern nach oben.
Das Geigenspiel habe ich einmal in der Anleitung gehört, es waren wunderschöne Geigenklänge zu hören, außerdem habe ich als Kind Geige gespielt. Hier sieht man mich als Geigenspielerin. Das Trommelfell auf dem Bauch zeigt die empfindsame Resonanz meines Bauchgefühls, das zweite Gehirn oder auch meine Intuition.
Die Wellenlinien auf dem Brustkorb stehen für die Schwingung meiner Stimme. Um den Kopf habe ich Blätterranken, sie halten die Gedanken schön kühl :-). Aus meinem Scheitelchakra wächst ein gedrehtes Einhorn. Links davon erhebt sich ein weiser alter Wassergeist, der mit seinen seherischen Fähigkeiten weit über das Land blickt. Rechts sind zwei Vögel und ein auf dem Dunst galoppierendes Einhorn zu sehen. Die Flügel des Engels sind ungleich und verweben sich mit den zarten Bewegungsschleiern der Arme. Im Hintergrund ragt der Elfenbeinturm von Phantasien aus dem Nebelmeer…
Lichtengel . Acryl auf Leinwand . zweiteilig . 80 x 160cm . 2020
8. Blaue Winde . 9. Weiße Winde

Blaue Winde – weiße Winde . Die weiße und die blaue Winde sind für meine Ausstellungen auf der Landesgartenschau Leverkusen 2005 entstanden. Die weiße Winde gilt bei uns als Unkraut, doch ich liebe die trichterförmigen zarten weißen Blüten, die für mich etwas nostalgisches haben. Sie erinnern mich an die Bilder von Georgia O´Keeffe, die ich auch sehr liebe. Die blaue Winde habe ich mir mal für den Garten gekauft. Leider hat sie nur ein Jahr lang geblüht. Die schmalen hochkant-Formate wirken elegant und ungewöhnlich. Sie entfalten ihren Zauber in Wohnräumen und Praxen und hängen derzeit bei mir im Flur.
Blaue Winde . Weiße Winde . Acryl auf Leinwand . 40 x 120 cm . 2004
10. Seerosenteich . Im Garten von Monet

Seerosenteich . im Garten von Monet . Bei einem unserer zahlreichen Frankreichurlaube haben wir auf dem Rückweg vom Atlantik über Paris einen Abstecher nach Giverny gemacht. Giverny ist ein 500-Seelen Dorf, ca. 80 km nördlich von Paris. Dort steht das Haus von Monet mit seinem riesigen Seerosenteich. Das Haus ist heute ein Museum und kann ebenso wie sein Atelier und der Garten besichtigt werden. Mitten in der Nacht fuhren wir mit dem Wohnwagen durch die mittelalterlich-engen Gässchen von Giverny. Damals gab es noch kein Navi, doch wir haben es gut gefunden. Bis zum Morgen haben wir zusammen mit den Kindern im Wohnwagen auf dem Parkplatz vor dem Museum übernachtet. Am nächsten Morgen hat es leider geregnet, doch wir haben es uns nicht nehmen lassen den Museumsbesuch und den Garten zu genießen. Trotz des schlechten Wetters haben mich Haus und Garten total fasziniert. Ich war schon damals ein großer Monet-Fan und bin es heute noch. Nach einem Foto, das ich dort gemacht habe, ist dieses Bild zu Hause im Atelier entstanden. Ich habe die regnerische Stimmung in einen schönen Sommertag verwandelt. Die Seerosenteiche sehen heute noch genau so aus wie damals, als er seine vielen Seerosenbilder gemalt hat. Dieses Bild war erstmals auf den Blumenschiffen der Landesgartenschau Leverkusen 2005 ausgestellt. Es war viele Jahre mein größtes Leinwandbild.
Seerosenteich . im Garten von Monet . Acryl auf Leinwand, 1,50m x 1,1m, 2001
11. Gelbe Seerosen

Gelbe Seerosen . Die gelben Seerosen sind mir bei einem Besuch im Grugapark in Essen ins Auge gesprungen. Die zarten blaulila-Farben des Wassers bilden einen schönen Kontrast zu den Gelbtönen der Seerosen. Der leichte Dunstschleier über dem Wasser spiegelt das Morgenlicht. Es hat für mich etwas sehr beruhigendes, fast schon meditatives, dieses Bild zu betrachten. Gelbe Seerosen sieht man nicht so häufig wie weiße. Mich erinnert das Bild sehr an die Seerosenbilder von Monet. Bei Seerosen kann ich kaum widerstehen sie zu malen… Das Bild habe ich erstmals 2014 ausgestellt. Für die Ausstellung „Innere und äußere Bilder“ habe ich es nochmal leicht überarbeitet und mit Farbe energetisiert…
Gelbe Seerosen . Acryl uf Leinwand . 80 x 80cm . 2014
12. Tiger im Urwald

Tiger im Urwald . Majestätisch liegt der Tiger (oder die Tigerin?) im Urwald und schaut dich an – an einem See mit Lotusblumen und exotischen Pflanzen. Seine Pfote hängt lässig ins Wasser. Im Hintergrund die Abendsonne scheint er satt und zufrieden zu sein. Ein Kolibri fliegt auf ihn zu doch ihn interessiert das nicht. Versteckt tuscheln ein paar Affen im Gebüsch. Die Malweise verträumt, paradiesisch und erinnert ein wenig an den französischen Maler Henri Rousseau. An dessen poetische Tierdarstellungen habe ich beim malen gedacht… Mir gefällt die Vorstellung dass es eine Tigerin ist. Das passt zu dem verträumten Umfeld :-).
Das Bild habe ich für meine 7 Ausstellungen auf der Landesgartenschau Leverkusen 2005 gemalt. Ein Tiger aus dem Kölner Zoo war so nett und hat mir dabei Modell gestanden :-). Es war das meist fotografierte Bild auf den Blumenschiffen der Landesgartenschau.
In der Ausstellung trohnte die Tigerin in 4 Metern Höhe auf einem Stahlträger. Eines Tages war es ihr dort oben zu langweilig und sie sprang aus ihren 4 Metern Höhe runter ins Publikum. Zum Glück sind alle Besucher mit dem Schrecken davon gekommen und es wurde niemand verletzt. Danach habe ich sie angebunden und sie blieb bis zum Ende der Ausstellung brav dort oben liegen. Sie schaut ja auch so als ob sie keinem etwas zu Leide tun könnte…
Tiger im Urwald . Acryl auf Leinwand, 1,20m x 1m, 2007
13. Nebelrose

Nebelrose . Verträumt liegt die Nebelrose in einem Meer aus Nebel und Wassertropfen. Glitzernd fangen sich Lichtpunkte in den Tropfen und regen zum Träumen an. Die sich nach oben öffnende Blüte wirkt erhaben, fast ein wenig abstrakt. Die mehrfarbigen Blütenblätter changieren von dunkelrot bis zu zarten Rosa-, Gelbgrün- und Weißtönen. Die Tautropfen wirken wie Vergrößerungsgläser, die die feinen Blütenadern der Nebelrose mikroskopisch hervorheben. Unten eine zweite, weiße Rose im Anschnitt. Das Nebelmeer wabert langsam und leise über die duftenden Rosen dahin… ein Anblick der entschleunigt nach einem stressigen Tag. Entstanden für meine Ausstellungen auf der Landesgartenschau Leverkusen 2005…
Nebelrose . Acryl auf Leinwand . 80 x 100cm . 2004
14. Stilleben mit Weinflasche und Sonnenblumen

Stilleben mit Weinflasche und Sonnenblumen. Dieses Bild ist in zwei Zeitebenen entstanden. Den Anfang machte die Weinflasche mit Paprika und Aubergine auf dem orange-farbenen Küchentuch, entstanden bei einer „Showmalaktion“ in einem Küchenstudio. Dann ruhte das Bild für längere Zeit im Keller. Doch dort wollte es nicht bleiben. Vor einer Ausstellung stellte es sich mir herausfordernd in den Weg. Na gut, dachte ich, dann male ich es halt zu Ende. Und mit einer Leichtigkeit flog der Pinsel über die Leinwand und zauberte einen schönen Blumenstrauß mit Sonnenblumen und lilafarbenem Hintergrund. Ich mag seine strahlende Fröhlichkeit und es passt gut zu meinen anderen Küchen- und Sonnenblumenbildern.
Stilleben mit Weinflasche und Sonnenblumen . Acryl auf Leinwand . 50 x 60cm . 2013
15. Kürbis im Abendlicht

Kürbis im Abendlicht . jedes Jahr zur Kürbiszeit kaufe ich dekorative wie auch essbare Kürbisse. Die warmen Farben und runden Formen haben es mir angetan. Es hat für mich was Heimeliges. Kürbisse stehen für mich für Herbst, erinnern mich an Erntedank und an die beginnende gemütliche Drinnenzeit. Ein Herbst ohne Kürbissuppe – unvorstellbar. Und so dekoriere ich im Herbst die Wohnung mit Kürbisbildern. Teilweise dürfen sie sogar das ganze Jahr über bei mir im Wohnzimmer bleiben weil sie einfach so eine leuchtende, warme Stimmung verbreiten. Bei diesem Bild hat mich die Lichtstimmung inspiriert. Wie eine Familie liegen die Kürbisse nah aneinander und genießen die Abendsonne…
Kürbis im Abendlicht . Acryl auf Leinwand . 60 x 70cm . 2005
16. Gelbgrüner Zierkürbis

Gelbgrüner Zierkürbis . ein weiteres dekoratives Wandbild. Es hängt im Herbst zusammen mit einem anderen Kürbisbild bei mir in der Essecke. Zusammen bilden sie ein stimmungsvolles Ensemble. Die Farbigkeit der gelbgrün/orange-Töne korrespondiert mit türkisblau.
Die Blickrichtung folgt einem diagonalen Schwung von links oben nach rechts unten. Dazu rechts oben ein Lichteinfall… gemalt zur Landesgartenschau Leverkusen 2005, leicht überarbeitet und erneut energetisiert kurz vor dieser Ausstellung…
Gelbgrüner Zierkürbis . Acryl auf Leinwand . 60 x 60cm . 2005
17. Italienisches Picknick

Italienisches Picknick – ein stimmungsvolles Bild für Esszimmer oder Küche. Die Flasche Chianti haben wir vor Urzeiten zum Einzug von den Nachbarn geschenkt bekommen. Ich habe sie immer aufgehoben weil ich sie so dekorativ fand. Zusammen mit einem pinkfarben karierten Küchentuch und meinen geliebten roten Spitzpaprika hat sie mir für dieses Stilleben Modell gelegen. Die Farben erinnern mich an mediterrane Leichtigkeit wie ein Urlaub in Italien.
Italienisches Picknick . Acryl auf Leinwand . 100 x 60cm . 2005
18. Energy I

Energy I . Die „Energy-Reihe“ ist im Rahmen meines „Lebensfreude-Zyklus“ entstanden. Sie gehört für mich zum abstrakten Expressionismus mit ihren leuchtenden Farben und der Mischung von tropfender, flüssiger Acrylfarbe und Acrylmalerei auf Leinwand. Ein kräftiger Bogen aus fröhlichem Orange trifft auf einen Mond aus energetisierendem Pink. Der türkise Bogen im Hintergrund bildet eine Gegenbewegung. Als Kontrast ein kleines, schwarzes Dreieck. Dieser Zyklus steht für mich für gute Laune. Er erinnert mich ein wenig an Sam Francis, einen amerikanischen Maler und Meister des abstrakten Expressionismus.
Energy I . Acryl auf Leinwand . 50 x 50cm . rückseitig signiert . 2017
19. Energy II

Energy II – Etwas ruhiger kommt Energy II mit der größeren, türkisen Fläche daher. Der schwarze Kreis unten rechts nimmt die Bewegung des orange auf und verstärkt sie durch die rundere Form und den Kontrast zu dem helleren türkis, das in seinem Schwung eine Gegenbewegung setzt. Die bunten Sprenkel und tropfende Farbe geben dem Bild eine spielerische Leichtigkeit.
Energy II . Acryl auf Leinwand . 50 x 50cm . rückseitig signiert . 2017
20. Energy III

In „Energy III“ messen zwei gegenläufige, orange-farbenen Bögen ihre Kräfte. Gehalten von einem türkisfarbenen Bogen gesellen sich pink, schwarz und gelbgrün dazu. Bunte Sprenkel tanzen auch hier wieder mit einer fröhlichen Leichtigkeit durchs Bild…
Energy III . Acryl auf Leinwand . 70 x 50cm . rückseitig signiert . 2017
21. Omas Herd

Omas Herd – dieses Aquarell ist für meine Ausstellung im Koloniemuseum in Leverkusen entstanden. Es zeigt einen Gasherd aus der Jahrhundertwende mit verschiedenen Kochuntensilien, einer Schürze an der Wand mit übergroßer Schöpfkelle und über dem Herd hängend auf der Wäscheleine eine „Ongerbütz“ wie der Rheinländer so schön sagt :-). Das Bild erinnert mich ein bisschen an den Herd meiner Oma – daher der Name. Sie hatte auch einen Gasherd, auf dem wurde gekocht und eingemacht und der Duft von Erdbeermarmelade zog im Sommer durchs ganze Haus. Wir Kinder bekamen immer als erste die schaumige, noch warme Marmelade zum Naschen…
Omas Herd . Aquarell auf Papier . gerahmt . 40 x 50cm 2011/12
22. Gelbes Haus

Gelbes Haus, dieses schöne, alte Koloniehaus steht in Leverkusen in der Kolonie Anna. Die Kolonie Anna ist eine Bayer Siedlung, die der Konzern ursprünglich für seine Mitarbeiter erbaut hat. Sie steht neben dem Zentrum von Leverkusen in Wiesdorf. Dieses Haus hat mir durch seine fröhliche Farbigkeit gefallen und vom hell-dunkel-Kontrast durch sein Fachwerk. Es ist um die Jahrhundertwende erbaut worden – ähnlich wie das Haus meiner Oma, das ihr in meiner Vita unter https://claudia-dedden.de/ich-als-person/ sehen könnt. Der dunkle Baum im Bildvordergrund bildet einen schönen Kontrast zu dem warmen gelb des Hauses. Gemalt für meine Ausstellung im Kolonie-Museum.
Gelbes Haus . Aquarell auf Papier . gerahmt . 60 x 60cm 2011/12
23. Omas Suppentopf

Omas Suppentopf – Aquarell auf Papier, ein Stilleben wie aus einer anderen Zeit – mit blau emailliertem Suppentopf, Emailletasse und zwei Emaillekannen. Im Hintergrund ein Küchenstuhl. Ein typisches Küchenbild in fröhlichem gelb/weiß zu warmem dunkelblau. Die Malweise ist ein Wechsel aus ineinander verlaufenden Farben, spritzigen Farb-Sprenkeln und klaren-verwaschenen Linien mit Auslassungen in weiß. Ein echtes gute Laune Bild. Entstanden für meine Ausstellung im Kolonie-Museum Leverkusen.
Omas Suppentopf . Aquarell auf Papier . gerahmt . 50 x 40cm 2011/12
24. Wachstum

Wachstum . Im Sonnenlicht tanzend entfaltet sich das organisch-abstrahierte Wurzelwerk von links unten über ein strahlendes „Pflanzenauge“ bis hin zur geöffneten Blüte der Blume. Die Farben sind warm gehalten, gelb-rot mit weiß und vermitteln dem Raum, in dem sie hängen, eine Wohlfühl – Atmosphäre. Gemalt für meine kunsttherapeutische Praxis soll dieses Bild das Wachstum meiner Klienten symbolisieren…
Die Bilder können zusammen oder leicht versetzt mit horizontalem oder vertikalem Abstand gehängt werden. Ausserdem kann man eins über Kopf fhängen, so entstehen immer wieder neue Blickwinkel – wie in der Therapie auch…
Wachstum . Acryl auf Leinwand, zweiteilig, 60cm x 1m, 2019
Wie gefällt Euch die Ausstellung? Schreibt mir gerne in die Kommentare. Habt ihr Fragen zu den Bildern? Ich freue mich über Euer Feedback :-).

❤ herzlichen Glückwunsch für dieses sehr schöne Ausstellung. LG von Bettina
Vielen Dank liebe Bettina, freut mich dass dir meine Bilder gefallen :-), LG Claudia
Herzlichen Glückwunsch liebe Claudia. Eine wundervolle Ausstellung,mit einer spannenden Themenvielfält. sehr schön beschrieben.
Liebe Grüße
Helga
Danke liebe Helga für deine Glückwünsche. So schön dass ich dir die Ausstellung auf diesem Wege zeigen kann :-). Wer weiß ob du sie sonst gesehen hättest :-). Da haben die Umstände doch was für sich :-). Liebe Grüße, Claudia
Eine wundervolle Ausstellung, herzlichen Glückwunsch dazu.
Mich faszinieren die so ganz unterschiedlichen Motive und dass jedes Kunstwerk seine Einzigartigkeit ausdrückt
Begeistern tun mich die brillanten leuchtenden Farben.
Danke sehr 🙂
Astrid
Vielen Dank liebe Astrid, das freut mich sehr dass dir die Bilder gefallen :-). Die Leuchtkraft der Farben ist etwas was meine Seele braucht, und es ist auch das, was die Menschen lieben, die meine Bilder bei sich zu Hause haben. Denn das Bild transportiert mit den Farben ganz bestimmte Schwingungen, die sich positiv auf die Menschen auswirken.
Ach wie schön, liebe Claudia. „Omas Herd“ erinnert mich an die Küche meiner Oma… dort sah es ganz genau so aus 🙂 Tolle Bilder!
Vielen dank liebe Alexandra, wie schön wenn dieses Bild Kindheitserinnerungen bei dir wecken kann. Warst du auch so gerne bei deiner Oma in der Küche? Ich habe heute noch einen alten Schemel als Erinnerung…
Claudia, ich liebe Deine Bilder!!!!!
Vielen Dank liebe Tanja, das freut mich sehr! :-). Im Original wirken sie noch schöner :-).
Liebe Claudia, deine Bilder im Foyer und in der Kantine des LBVs bringen viel Licht, Farbe und Freude in den Büro-Alltag. Genau das richtige Feeling in dieser dunklen und (durch Corona traurigen) Jahreszeit. Vielen Dank dafür und liebe Grüße
Ursula
Liebe Ursula, danke für deine Nachricht. Ich freue mich wenn meine Bilder Licht ins Dunkel bringen. Das ist auch ein bisschen meine Absicht, bzw. es ist mein inneres Licht, was durch meine Bilder nach aussen scheint und die Seelen der Menschen erhellt. Das bekomme ich oft als Rückmeldung, wenn ein Bild sich seine neuen Besitzer sucht, dass es viel Freude in ihr Leben bringt. Das macht mich ganz demütig so wirken zu können :-). Liebe Grüße und schöne Feiertage, Claudia